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Nützliche Tipps
Was Du lieber nicht tun solltest!
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WAS DU LIEBER NICHT TUN SOLLTEST!
 
1. Unterschreibe nicht einfach einen Vertrag bei einem so genannten Musikproduzenten oder Talent-Entdecker. Seriöse Produzenten werden Dir einen Tipp geben, bei welchem Anwalt Du Rat findest, und drängen Dich nicht sofort zur Unterschrift. Lass den Vertrag, der Dir angeboten wird, unbedingt von einem Branchen-Anwalt überprüfen. Gewöhnliche, nicht auf diesen Bereich spezialisierte Anwälte, kennen oft nicht die Branchen-Details. Deshalb suche einen Spezial-Anwalt auf.
 
2. Viele Musiker sind der Meinung, man müsse Titel, die man selbst geschrieben hat, bei einem Notar hinterlegen, um später zu beweisen, wer der Komponist ist. Das ist falsch. Es reicht auch, eine Kassette per Einschreiben an sich selbst zu schicken. Werde GEMA-Mitglied und lasse Deine Lieder registrieren.
3. Im Falle einer Absage darfst Du diese nicht persönlich nehmen. Übe keinen Druck auf den A&R einer Plattenfirma aus oder bombardiere ihn gar mit unschönen Anrufen 4. Du solltest skeptisch werden, wenn ein Manager oder Produzent Geld für ihre Zusammenarbeit von Dir wollen. Seriöse Branchen-Profis investieren zuerst ihr eigenes Geld in den Künstler, das ist auch ein Zeichen dafür, dass sie an Dich glauben und Dich nicht abzocken wollen. Später, wenn Du Auftritte und einen Plattenvertrag hast, können sie die angefallenen und von Dir gegengezeichneten Kosten dann mit den Gagen und Vorschüssen verrechnen, die Du bekommst. Aber auch dafür sollte genau notiert werden, wie viel Geld, für welche Leistungen in Dich investiert wurde, damit es später nicht zum Streit kommt.
   
 
 
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